KIT im November 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde von KIT,

noch bis diesen Sonntag, den 11. November, haben Sie die Möglichkeit die Ausstellung „WATCH OUT!“ zu besuchen. Gezeigt werden fünf Videoarbeiten der jungen Medienkünstler Dominik Geis, Miriam Gossing / Lina Sieckmann, Max Grau, Adela Jušić und Maki Satake, welche die Stiftung imai und KIT für die Schau ausgewählt haben.

Wenn Sie mögen, kommen Sie doch zu unserer KUNSTPAUSE am 7. November, um 13 Uhr. Bei der halbstündigen Mittagspausen-Führung stellen wir Ihnen die Werke der Schau vor und bieten Ihnen im Anschluss 20% Ermäßigung auf den Mittagstisch im KIT Café an.

Beim Familientag am Sonntag, den 11. November, ist wieder für Groß und Klein Programm. Ganztägig ist der Eintritt in die Ausstellung „WATCH OUT!“ frei. Von 13 bis 14.30 Uhr findet der Film-Workshop „... AND ACTION! Klappe, die Zweite“ für Kinder ab 5 Jahren statt. Um 15 startet dann die öffentliche Führung durch die Ausstellung für Jugendliche und Erwachsene.

Am 23. November eröffnet KIT bereits die neue Schau „Words don’t come easy – money doesn’t either.“. Im Rahmen des plugin-Projektes von Schloss Ringenberg entstanden, beschäftigt sich die Ausstellung mit dem Einfluss von Sprache auf unsere kapitalistische Weltordnung. Haben die Wörter und die Sprache, die wir nutzen, um die Welt zu beschreiben, Einfluss auf die Realität? Die jungen Künstler Juan Pérez Agirregoikoa, Isabella Fürnkäs, Hanne Lippard und Eric Peter suchen in ihren Werken nach Antwort.

Am Donnerstag, den 29. November, lädt KIT gemeinsam mit der Stiftung der Sparda-Bank West zum KUNST Apéro ein. Dabei führen Sie die Kurator*innen Youri David Appelo und Marian Stindt durch die Ausstellung. Beginn ist um 18 Uhr bei freiem Eintritt.

Einen schönen Winterbeginn wünscht Ihnen

Ihr KIT-Team
 

P.S.: Beachten Sie bitte unsere Öffnungszeiten über die Feiertage. An Heiligabend, am 1. Weihnachtstag und an Silvester bleibt KIT geschlossen. Am 2. Weihnachtstag und an Neujahr sind wir wie gewohnt von 11 bis 18 Uhr für Sie da.
 

WATCH OUT!
Stiftung imai und KIT zeigen junge Medienkunst

13.10.2018 – 11.11.2018

Mit Dominik Geis, Miriam Gossing / Lina Sieckmann, Max Grau, Adela Jušić, Maki Satake

„Watch out!“ ist eine gute Devise für die Begegnung mit zeitgenössischer Kunst. In den seltensten Fällen ist wirklich Vorsicht geboten, aber Kunstwerke verlangen von uns immer mehr eine umfassende Achtsamkeit. Insbesondere bei der Kunst, die mit technischen Medien operiert und über die Medialisierung der Gesellschaft reflektiert, ist es wichtig, acht zu geben auf die Nuancen der kritischen Distanzierung von der uns tagtäglichen umgebenden unüberschaubaren Fülle an Nachrichten, Meinungen, Falschmeldungen, Unterhaltung und pausenloser Selbstdarstellung. Bestechend ist die Leichtigkeit, die die technischen Alltagsgeräte jedem bieten, um eigenen Videoaufnahmen herzustellen und zu verbreiten. Mehr denn je sind Videos zu einer internationalen Kommunikationssprache geworden, zu einem Medium der Identitätsfindung und der Interaktion. Trotz oder gerade wegen dieser Do-it-yourself-Mentalität sind Künstlerinnen und Künstler gefordert, dem Pragmatismus heutiger Videoverbreitung eine künstlerische Sprache des bewegten Bildes entgegenzusetzen, darauf zu reagieren und Umfelder für eine umsichtige Wahrnehmung zu schaffen. Bereits seit ihrem Entstehen vor gut 50 Jahren enthält Medienkunst eine kritische Reflexion über ästhetische, technologische, ökonomische und sozial-politische Bedingungen der Mediengesellschaft. „Watch out!“ meint somit, dass das Zuschauen unsere ungeteilte Aufmerksamkeit verdient.

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit

 
 

Words don’t come easy – money doesn’t either.

24.11.2018 – 10.02.2019

Eröffnung: Freitag, 23. November, 19 Uhr

Eine Ausstellung im Rahmen des plugin-Projektes von Schloss Ringenberg

Mit Juan Pérez Agirregoikoa, Isabella Fürnkäs, Hanne Lippard, Eric Peter

Was formt unsere Realität? Haben die Wörter und die Sprache, die wir nutzen, um die Welt zu beschreiben, Einfluss auf die Realität?
Während eine auf ökonomischem Wachstum basierende Weltordnung sich unwiderruflich auf unseren Planeten und dessen Ressourcen auswirkt, sie unsere Sicht auf die Welt und unser Leben bestimmt, begibt sich die Ausstellung Words don’t come easy auf die Suche nach der Möglichkeit, durch Sprache unsere Vorstellungen dieser Weltordnung zu überdenken.
Begriffe auszutauschen, die Wörter neu zu wählen: Läge darin womöglich ein Potenzial, unser Erleben kapitalistischer Strukturen zu beeinflussen und alternative Verständnisse, Haltungen wie Handlungsoptionen zu gewinnen?

Subjektive Eindrücke und das ganz unterschiedliche Erleben einer konsum-geprägten Wohlstandsgesellschaft bilden gleichermaßen Ausganspunkt und Schnittmenge der Untersuchungen. Zwischen Poesie, Parole und Zungenbrecher laden die multimedialen und performativen Arbeiten der eingeladenen Künstlerinnen und Künstler ein, zuzuhören und die eigene Sprechkompetenz zu erproben. Damit befragt Words don’t come easy unmittelbar den Zusammenhang zwischen kapitalistischen Mechanismen und sinnlicher Wahrnehmung und appelliert an die individuelle Gestaltungsfähigkeit.

Eric Peter sucht nach Möglichkeiten, Ökonomie und Intimität in Einklang zu bringen. Hanne Lippards Erzählstück dagegen stört den stereotypen, rituell anmutenden Ablauf von Wertschöpfungsketten, indem sie einen prekären Arbeitsmarkt durch eine artifizielle, ins Absurde abdriftende Sprache beschreibt. Isabella Fürnkäs entwirft das dystopische Szenario einer High-Tech-Ökonomie, die sich des Menschen entledigt hat und in der weder die Sprache des Menschen noch dessen Bedürfnisse eine Rolle spielen. Juan Pérez Agirregoikoas karikiert Aspekte des Arbeitsmarktes, zeigt aber auch eine anrührende Sensibilität für die bittere Realität, Frustrationen und Zurückweisungen der überspitzt dargestellten Verhältnisse und Figuren.

Kuratiert von Youri David Appelo und Marian Stindt

„Words don't come easy - money doesn't either“ findet statt im Rahmen des INTERREG VA Projektes plugin, mit Projektstandort Schloss Ringenberg. Die praxisorientierte Förderung junger Kurator*innen und Künstler*innen in Zusammenarbeit mit deutschen und niederländischen Kultureinrichtungen ist Teil des Projektes.

plugin wird im Rahmen des INTERREG-Programms finanziell unterstützt von

                         
 

PROGRAMM:

KUNSTPAUSE bei „WATCH OUT! Stiftung imai und KIT zeigen junge Medienkunst“
Mittwoch, 7. November 2018, 13-13.30 Uhr
An jedem ersten Mittwoch im Monat startet um 13 Uhr die KUNSTPAUSE. Der Eintrittspreis zur KUNSTPAUSE beträgt 3 Euro. Nach einer 30-minütigen Kurzführung können Sie im KIT Café 20% auf den Mittagstisch erhalten.

KUNST Apéro bei „Words don’t come easy – money doesn’t either.“
Donnerstag, 29. November 2018, 18 Uhr
Projekt Schloss Ringenberg „Words don't come easy – money doesn't either“
Künstlergespräch mit den Kuratoren der Ausstellung

Zu jeder Ausstellung veranstaltet KIT gemeinsam mit der Stiftung der Sparda-Bank West den KUNST Apéro. Um 18 Uhr können Interessierte dann bei freiem Eintritt die aktuelle Ausstellung besuchen. Ergänzt durch interdisziplinäre Themenführungen, Künstler- und Kuratorengespräche können Besucher*innen beim KUNST Apéro einen erweiterten Blick auf ausgewählte künstlerische Arbeiten werfen. Anschließend lädt die Sparda-Stiftung alle Besucher zu einer Erfrischung an die KIT Bar ein, um sich dort auszutauschen und gemeinsam den Abend vor der Rheinkulisse zu genießen.

KIT / meet + talk
Samstag, 10. und 24. November 2018, 13-17 Uhr
Das dialogische Vermittlungsprogramm. Kommen Sie mit uns ins Gespräch!

Öffentliche Führung
Sonntag, 11. Und 25. November 2018, 15-16 Uhr
Öffentliche Führung durch die aktuelle Ausstellung im KIT.

 
KINDERPROGRAMM:

Familientag bei „WATCH OUT! Stiftung imai und KIT zeigen junge Medienkunst“
Sonntag, 11. November 2018, 11-18 Uhr

13 bis 14.30 Uhr: „... AND ACTION! Klappe, die Zweite. Der Stop-Motion-Workshop“
Im Stop-Motion-Workshop kannst du gemeinsam mit deiner Familie Gegenstände zum Leben erwecken. Wie in deinem Lieblingstrickfilm hast du hier die Möglichkeit Kuscheltiere, Legosteine oder sogar deine Eltern unter deiner Regie neu zu animieren. Erschaffe deine eigene Welt.

Eintritt und Teilnahme am Programm sind frei.
 

KIT – Kunst im Tunnel
Mannesmannufer 1b
40213 Düsseldorf
 
kit@kunsthalle-duesseldorf.de
www.kunst-im-tunnel.de
 
KIT — Kunst im Tunnel wird gefördert durch

Partner KIT

Im Rahmen des Baker Tilly Künstler-Stipendiums

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Öffnungszeiten
Di – So, Feiertage 11–18 Uhr
 
Anfahrt
Öffentliche Verkehrsmittel:
Straßenbahnen: 706, 708, 709
Haltestelle: Landtag/Kniebrücke
 
Eintritt
Erwachsene: 4 EUR
Ermäßigt: 3 EUR
Gruppen (ab 10 Personen): 3 EUR
Schwerbehinderte: frei
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: frei
 
Kombiticket KIT – Kunst im Tunnel und Kunsthalle Düsseldorf:
8 EUR/ermäßigt 5 EUR
 
Am 2. Sonntag im Monat: Familientag, Eintritt frei