26.11.2021–13.02.2022

Stipendium Vordemberge-Gildewart

links: Friedrich Vordemberge-Gildewart, 1930, Unbekannter Fotograf
rechts: Ilse Leda, 1932, Foto: Hugo Erfurth

mit Eliza Ballesteros, Paul Czerlitzki, Nicholas Grafia & Mikołaj Sobczak, Frieder Haller, Alesha Klein, Björn Knapp, Harkeerat Mangat, Mira Mann, Donja Nasseri, Murat Önen, Linda Skellington und Ji hyung Song

links: Friedrich Vordemberge-Gildewart, 1930, Unbekannter Fotograf
rechts: Ilse Leda, 1932, Foto: Hugo Erfurth

Die Stiftung Vordemberge-Gildewart mit Sitz in Rapperswil in der Schweiz steht für eine großzügige Förderung des künstlerischen Nachwuchses: Seit 1981 ist die Stiftung im Sinne von Ilse Vordemberge-Leda, der Witwe des verstorbenen Friedrich Vordemberge-Gildewart, aktiv. Jedes Jahr ermöglicht sie eine Ausstellung in einer europäischen Kunstinstitution, die Künstler*innen der Region zeigt. Im Rahmen dieser Schau erhält eine*r von ihnen das Stipendium von aktuell 60.000 Schweizer Franken. 

Im KIT präsentieren die dreizehn nominierten Künstler*innen ihre Werke. Sie alle haben oder hatten ihren Arbeits-, Studiums- oder Lebensmittelpunkt in und um Düsseldorf und arbeiten in allen Bereichen der bildenden Kunst: Bildhauerei, Malerei, Fotografie, Film und Installation, sowohl in klassischen als auch in zeitbasierten Medien. So repräsentieren sie einen Querschnitt durch die aktive und leidenschaftliche regionale Kunstszene. 

In diesem Jahr hat die Jury des Vordemberge-Gildewart-Stipendiums entschieden, das Stipendium 2021 an den indisch-kanadischen Künstler Harkeerat Mangat (*1990) zu verleihen. Er hat die Jury nicht nur durch seinen Film, der in besonderer Weise in Kooperation mit den Anwohner*innen des Fürstenplatzes entstanden ist, sondern auch mit dessen räumlicher Inszenierung überzeugt.