Barrierefreiheit

KIT – Kunst im Tunnel liegt direkt unter der Düsseldorfer Rheinuferpromenade und ist ein unterirdischer Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst. Zwischen den puristischen Betonwänden des KIT sind die Werke junger Künstler*innen ausgestellt, welche die Künstlerische Leiterin des KIT, Gertrud Peters, einlädt.

KIT – Kunst im Tunnel versteht sich als eine Kunst- und Kultureinrichtung für alle. Aktiv arbeiten wir daran, unser Haus inklusiv auszurichten, um eine inklusive, gleichberechtigte und selbstständige Teilhabe aller Menschen im Sinne der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen zu ermöglichen.

Für Ihren Besuch haben wir Ihnen einige Hinweise zusammengestellt. Sollten sich darüber hinaus weitere Fragen ergeben, zögern Sie bitte nicht, Claudia Paulus per E-Mail unter paulus@kunsthalle-duesseldorf.de oder telefonisch unter 0211 54 23 77 10 zu kontaktieren. Das Serviceteam von KIT – Kunst im Tunnel (Kassen- und Aufsichtsdienst) ist zu den Öffnungszeiten telefonisch unter 0211 52 09 95 97 zu erreichen.

KIT – Kunst im Tunnel ist durch Reisen für Alle akkreditiert bis 2026.

Allgemeine Hinweise

Behindertenparkplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe von KIT – Kunst im Tunnel hinter der Staatskanzlei (Parkplatz Horionplatz 10) und unter der Rheinkniebrücke (Q-Park Apollo). Die Fußwege verlaufen über unterschiedlich gepflasterte Oberflächen.

Die Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt bis zur Haltestelle Landtag/ Kniebrücke. Von dort führt der Weg über den Horionplatz, bis Sie schließlich KIT – Kunst im Tunnel an der Rheinuferpromenade erreichen. Es befindet sich kein Leitsystem zwischen Haltstelle und KIT.

Durch das KIT Café gelangen Sie über eine große Treppe oder mit dem Aufzug in den unterirdischen Ausstellungsbereich. Beim Verlassen des Aufzugs wenden Sie sich nach rechts, um den Flur zu betreten. Durch den Flur gelangen Sie links in den Ausstellungsraum. Die Eingangstür verfügt über einen Türöffner. Der Raum schwingt sich elliptisch über eine Länge von 140 Metern parallel zum Rhein entlang. Deckenhöhe und Breite des Raums variieren.

Es befindet sich ein behindertengerechtes WC im KIT – Kunst im Tunnel, das mithilfe eines Aufzugs erreicht werden kann. Das WC kann mit einem Euroschlüssel geöffnet werden, der vom Servicepersonal des KIT Cafés ausgehändigt werden kann.

Der Eintritt für schwerbehinderte Menschen ist inklusive Begleitperson kostenlos.

Das Mitführen von Assistenzhunden ist erlaubt.
Das Mitführen von Medikamententaschen ist erlaubt.

Vor Ort finden Sie den Besucher*innen-Text in Deutsch (Schwere Sprache) und Englisch.

Mit dem Gender-Sternchen* verwenden wir eine geschlechtersensible Schriftsprache. Die künstlerische Ausdrucksform steht über den Sprachkonventionen des Hauses. So kann es in Ausnahmefällen zu Abweichungen kommen.

Für mobilitätseingeschränkte Menschen

Der Zugang zu KIT – Kunst im Tunnel erfolgt über das KIT Café. Zwischen Rheinpromenade und Eingang muss ein kurzer, ungepflasterter Weg bewältigt werden. Das KIT erreichen Sie dann entweder per Aufzug oder über eine Treppe, deren Handlauf rechtsseitig durch eine Tür unterbrochen wird.

Der Ausstellungsraum selbst ist ebenerdig, jedoch elliptisch. Das heißt, dass der gesamte Ausstellungsraum geschwungen ist.

Bei Ihrem Besuch können Sie einen Rollstuhl und auch Klapphocker an der Kasse ausleihen, um innerhalb der Räumlichkeiten zu sitzen. Sprechen Sie bei Bedarf gerne die Mitarbeiter*innen des Serviceteams von KIT – Kunst im Tunnel darauf an. Darüber hinaus befinden sich Sitzbänke im Ausstellungsraum.

Für blinde und sehbehinderte Menschen

Ein selbstständiger Besuch von KIT – Kunst im Tunnel ist mit dem Überwinden von Barrieren verbunden. Sowohl im Außenbereich als auch innerhalb der Räumlichkeiten ist kein Navigations- oder Leitsystem installiert. Wir empfehlen deshalb einen Besuch von KIT mit Begleitung.

Das KIT erreichen Sie dann entweder per Aufzug oder über eine Treppe, deren Handlauf rechtsseitig durch eine Tür unterbrochen wird.

Wir bieten zu jeder Wechselausstellung eine Akustische Führung an. Diese wendet sich an blinde, sehbehinderte und sehende Menschen gleichermaßen. In dem dialogischen Format fassen wir die Kunst in Worte und nähern uns im gemeinsamen Gespräch den Inhalten der Ausstellung. Bitte entnehmen Sie den Termin für die Akustische Führung zur aktuellen Ausstellung dem Kalender auf unserer Website.

Für taube und hörbehinderte Menschen

In der aktuellen Ausstellung gibt es mehrere Arbeiten, die mit Sound arbeiten. Für diese liegen keine Transkripte vor.

KIT verfügt über ein akustisches Alarmsystem, ohne visuelle Signale.

Durch die Verwendung von tragbaren Induktionsschleifen im Zusammenspiel mit unserem Audio-Tour-Guide-System können Hörgerät- und CI-Träger*innen an Führungsformaten teilnehmen. Hierzu müssen Sie bei Ihrem Gerät lediglich die T-Spule aktivieren. Ihr*e Akustiker*in kann Sie dazu näher beraten.

Zur aktuellen Ausstellung bieten wir keine verdolmetschte Führung in Deutscher Gebärdensprache an.

Bei dem Format Feel the KIT Beat drehen wir die Lautstärke der Sound-Arbeiten auf. So wird die Klangwelt der Künstlerin auch für taube und hörbehinderte Menschen erfahrbar.

Melden von Barrieren

Wir möchten Sie dazu ermutigen, sich an uns zu wenden, falls sie bei Ihrem Besuch auf unerwartete Barrieren stoßen sollten. Gerne können Sie die Mitarbeiter*innen von KIT – Kunst im Tunnel direkt vor Ort ansprechen. Oder Sie wenden sich telefonisch unter 0211 54 23 77 15 oder per E-Mail unter pesch@kunsthalle-duesseldorf.de an unsere Ansprechperson Joshua Pesch-Ulonska. Es erfolgt eine sorgfältige Dokumentation.

Weitere Hinweise

Die AG Diversität von KIT – Kunst im Tunnel arbeitet laufend daran, inklusive (Vermittlungs-)Angebote zu entwerfen. Wir sind dankbar über jeden Hinweis Ihrerseits. KIT – Kunst im Tunnel besitzt keine Sammlung und präsentiert Wechselausstellungen. Hierdurch ergeben sich zusätzliche Hürden bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Barrierefreiheit, die bedacht werden müssen.